KAPITEL
Three Beautiful Tribal Women Are Walking Along A Road Outside Sa Pa, Vietnam. They Carry The Typical Basket. In The Background Is A Tribal House.

Auf Tuchfühlung mit Tradition und Matriarchat

Mein Trip durch Vietnam führte mich zu den Hmong. Bei dem indigenen Bergvolk herrscht nicht nur Gleichberechtigung, nein, Frauen haben hier das Sagen. Eine von vielen spannenden und überraschenden Erfahrungen, die ich während meiner Tour gemacht habe. Ein Reisebericht über falsche Vorstellungen, europäische Werte, das Glück und die Emanzipation.button-community

Als Hamburgerin bringe ich eine gewisse naturgegebene Trinkfestigkeit mit, aber selbstgebrannter Reiswein ist eben doch etwas anderes als ein kühles Astra. Ich lehne mich betrunken auf meiner XXL-Bank zurück. Die vier vietnamesischen Männer um mich herum sitzen ihrerseits in XXL-Holzsesseln und erinnern mich an Abraham Lincolns weltbekannte Statue. Es gibt Fische zu essen – und zwar „kleine“, wie mir auf Nachfrage hin „wortreich“ erklärt wird. Außerdem wird Bambus gereicht. Der schmeckt wie grüner Spargel, sieht aber ästhetischer aus.

Einen Reiswein hatte ich gerne angenommen, den zweiten hatte ich dann doch aus Höflichkeit mitgetrunken, der dritte wurde mir mit einem „es ist der Letzte“ aus einem fast leeren und lang nicht gespülten Plastikbehälter eingeschenkt. Also ok, runter damit. Ich habe ja eh in den nächsten vierzig Tagen keine Verpflichtungen. Glücklich kommt der Gastgeber mit einer vollen Karaffe um die Ecke, sagt etwas auf Hmong und erklärt: „Happy water! Try, try, it’s better!“ Ich stelle fest: In Vietnam bedeutet „better“ hochprozentiger und „der Letzte“, dass noch lang nicht Schluss ist. Ich versinke in einer Alkohol-Essen-Sonnen-Lethargie und lausche zwischen Reisfeldern und Bergen, was die vier Männer so zu erzählen haben.

Natürlich verstehe ich kein Wort und kann mir auch nicht vorstellen, was das Thema sein könnte. Bei dem Gedanken, dass mein Gastgeber, mit dem ich nachher noch eine Motorbike- Strecke von 30 Kilometern ins nächste abgelegene Dorf vorhabe, mittlerweile das 13. Glas Schnaps runter gekippt hat, ziehe ich das Fazit: Gönn’s dir! Irgendwann vor langer Zeit hatte ich mal gehört, Asiaten seien nicht trinkfest. Und während die laute, mir fremde Sprache im Hintergrund wie ein Rauschen über mich hinwegfegt und sich mit den Geräuschen des schallenden Fernsehers neben mir vermischt (Was läuft da? Eine vietnamesische Spielshow?), lege ich den Kopf zurück und lasse meine eigenen Gedanken kreisen.

Das Thema, das mir auf dieser Reise und so auch hier in meinem rauschhaften Zustand durch den Kopf schießt, ist tatsächlich die Gleichberechtigung der Geschlechter. So ganz anders und fremd sind hier Rollenverteilung und Gendernorm. Gleichberechtigung hängt an Bildung und Fortschritt, denke ich. Haben nicht in der westlichen Welt Industrialisierung und Alphabetisierung auch zur Verbesserung der Lage für Frauen geführt? Führen sie nicht zu eloquenten, gut ausgebildeten Fürsprecherinnen wie etwa Rosa Luxemburg oder Simone de Beauvoir, die sich trauten, den Status Quo zu hinterfragen? Und reformative Ideen fallen auf fruchtbareren Boden, wenn es einer Gesellschaft finanziell gut geht, oder? Wer sich nicht um sein tägliches Brot, um sein eigenes Überleben sorgen muss, ist empfänglicher für die Sorgen anderer. Wie passt das alles mit der Kultur der Hmong zusammen? Ich werde versuchen, mir ein Bild zu machen.

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Zu Besuch bei den Bergvölkern im Norden Vietnams

In der tobenden Hauptstadt Hanoi war ich in den Schlafzug gestiegen, der mich mit seinen Kojen und der Holzverkleidung an Agatha Christies Beschreibung des Orientexpresses erinnerte (natürlich mit weniger Mord und Luxus, dafür aber mit extremen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit). Immer wieder bin ich erstaunt, was für ein zeitlicher Aufwand es ist, 300km in Südostasien zu überwinden. Und so weckt mich die durchbrechende Morgensonne, die saftiges Grün und erdiges Braun bestrahlt, nach neun Stunden Schlaf in einem ratternden 3. Klasse-Abteil, das ich mir mit einem australisch-israelischen Backpacker-Pärchen und zwei Vietnamesen teile. Auf meinem Zugticket steht fett “FOREIGNER”.

Es ist ein wenig, als wäre ich, während ich schlief, durch Zeit und Raum gesprungen: Vor meinem Fenster sehe ich nun nicht mehr die wilden Straßen der Metropole Hanoi, sondern Felder, auf denen Wasserbüffel arbeiten und Menschen ihre Sensen schwingen. Das alles wird durchbrochen von einem Zug, der selber nicht so recht ins 21. Jahrhundert passen will und so langsam wie der Schwenk einer Kameraaufnahme durch die Dörfer und Felder gleitet. Nach dem Umstieg in einen Bus, der mich in die Berge bringen soll, wird mir einmal mehr bewusst, wie sehr ich Touristin bin. Die Einheimischen um mich herum verziehen keine Miene, wenn der Busfahrer die ungeschützten Serpentinen befährt, als wäre die Strecke ein Computerspiel und das ausgeschüttete Adrenalin die Punkteskala. Bis ein kleiner Junge sich leise leidend auf meinen Rucksack übergibt und alle Fahrgäste Wasser, Tücher, Früchte, Mitgefühl und ganze Mahlzeiten für den Kleinen bereitstellen.

Oben angekommen überrage ich mit meinen 1,63 fast alle Menschen, die sich in einem Auflauf um mich herum versammelt haben. Es ist heiß. Es ist schwül. Ich bin müde. Ich bin hungrig. Ich ringe mir ein Lächeln nach dem anderen für die obligatorische Fotosession ab, die mein hier exotisches Aussehen bewirkt. Immer wieder kriege ich Handys in die Hand gedrückt. Soll ich jetzt Fotos von denen machen? Oder etwa Selfies? Bis ich aus dem Stimmentrubel heraushöre: „Read loud! Read loud!“ Ich schaue auf das Display eines Nokia Handys: Eine SMS ist geöffnet. Langsam verstehe ich: meine neuen Bekannten können nicht lesen. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit Analphabetismus konfrontiert werde.  Gehypt aufgrund meines weißen Aussehens und konfrontiert mit dem Mangel an klassischer Schulbildung ist es so deutlich wie nie: Boom. Privilige. Right into my face.

Bei den Hmong herrscht Matriarchat

Hier an diesem Ort hoch in den Bergen herrsche Gleichberechtigung. Das hatte mir meine Mutter vor Beginn meiner “Backpacker-Reise” mit auf den Weg gegeben. Nein, Frauen hätten sogar das Sagen. Hier sprechen die meisten nur Hmong, kein vietnamesisch. Trotzdem beherrschen sie das beste Englisch, dem ich seit meiner Ankunft in Asien begegnet bin. Später lerne ich, dass dies auf den Tourismus, von dem auch ich ein Teil bin, zurückzuführen ist. Und was mir in dem Moment nicht auffällt, aber später klar wird: Es sind beinahe nur Frauen, die mit mir auf Englisch kommunizieren.

Vietnam_1Inmitten dieses Kontexts soll meine Utopie von der gleichgestellten Gesellschaft Realität sein? Das würde meine Weltvorstellung tatsächlich ändern. Während ich durch die Reisfelder und Berge zur Hütte meiner Gastgeber laufe, sinniere ich darüber. Man sieht überall Mädchen um die 16, die unglaubliche harte körperliche Arbeit verrichten, während um sie herum ihre kleinen Geschwister spielen. Mir gehen Gedanken wie: “Ja mega, was die Frauen hier drauf haben” und “Och, in so einem Reisfeld würde ich auch gerne mal arbeiten” durch den Kopf. Komisch: Normalerweise verurteile ich doch Kinderarbeit.

Während des köstlichen Essens, das der Mann meiner Gastgeberfamilie gemeinsam mit seinem Sohn zur Begrüßung zubereitet hat, versuche ich, etwas über den Hmong-Alltag zu erfahren. Denn anders als die Eltern, scheinen die Kinder allesamt zur Schule zu gehen. Mama Sa, die Gastgeberin, ruft plötzlich mit einem begeisterten Lächeln aus: “If you would live here, you’d already be married and have three children!” Sie denkt noch einmal über ihre Aussage nach “maybe two, but boys!”. Ja Sweet, schade auch. Ich lächele höflich und erkundige mich, ob die Mädchen nach der Heirat weiterhin zur Schule gehen. Sie könnten, doch es sei gemütlicher für die jungen Mütter, nicht zur Schule zu gehen, erklärt Mama Sa. Aber es seien ja nicht alle, die unter 18 heiraten, denn: “only the prettiest! Because they are the most wanted.” Es sei eben Tradition.

Mir wird langsam klar, dass ich nicht die Geschwister der jungen Powerfrauen auf den Feldern habe spielen sehen. Das waren ihre Kinder. Den Begriff Powerfrau möchte ich nun gern revidieren. Es waren keine Powerfrauen, sondern Mädchen, die teilweise am Limit arbeiten.

Während der darauffolgenden Tage beobachte ich, dass der Sportunterricht geschlechtergetrennt und Ballsport in und nach der Schule ausschließlich den Jungs vorbehalten ist. Obwohl die Aufgabenteilung im Haushalt sehr fair zu sein scheint, gibt es doch Berufe, die ganz eindeutig Männer- bzw. Frauensache sind. Nicht ein einziges Mal wurde ich von einem Mann angequatscht, etwas Selbstgenähtes oder Armreife zu kaufen oder ein Hostel zu beziehen. Dafür sind die allgegenwärtigen “tuk-tuk-, Motorbike-, Taxi”- Rufe ausschließlich männlich. Aber genau diese Arbeitsteilung lässt eventuell den Eindruck beinahe matriarchalischer Strukturen entstehen. Denn kommunikationslastige und touristenorientierte Berufe sind hier weiblich und nicht der Reis bringt das Geld, sondern die Backpacker. Die Frauen versorgen ihre Familien finanziell und auch hier, 11.411 Kilometer von Deutschland entfernt, gilt: Geld ist Macht.

„Homosexualität? Da musst du schon nach Thailand fahren!“

Mama Sa und ich sitzen an einem Abend zusammen auf der selbstgebauten Veranda. Sie spielt in der Hängematte mit ihrem jüngsten Sohn, den sie liebevoll Monky nennt. Ihr Gesicht ist von Falten durchzogen, die so wirken, als hätte sie jemand mit einem Stift in weichen Ton gemalt.“Monky war ungeplant”, die 38-Jährige kichert verschmitzt, während sie mir das erzählt. Ihre anderen Söhne sind circa in meinem Alter. “Aber jetzt ist er das Glück in meinem Leben”. Die Liebesbekundung bringt mich zum Lächeln, aber auch die Vorstellung, dass man genau die gleiche Konversation genauso mit Vätern und Müttern in Deutschland führen könnte.

Mama Sa erzählt mir von ihrer eigenen Mutter, die früh gestorben ist. Dass sie auch sonst wenig Familie hat, die sie hätte unterstützen können, birgt Schwierigkeiten, da das komplette Versorgungssystem der Hmong auf der Familie aufbaut. “Das waren harte Zeiten”. Ich frage sie nach der Familie ihres Mannes, ob die das nicht auffangen und kriege nur ein ablehnendes “Nooo” als Antwort. Schwieriges Verhältnis zu den Schwiegereltern, ok. Über ihren Mann sagt sie nur: “Mein Mann mag es zu dösen und zu essen, er ist sehr faul.” Wobei ich mir weitere Nachfragen verkneife (Immerhin delegiert sie, soweit ich das mitbekommen habe, den kompletten Haushalt an ihre Söhne und ihren Mann). Mama Sa erzählt mir, dass sie in ihrem ganzen Leben nicht weiter als bis in das Dorf Sapa gereist sei. Ich bin überrascht. Will man nicht wissen, wie es dahinter aussieht? In Vietnam? In der Welt? Darauf antwortet sie: “Die Backpacker kommen hierher und bringen ihre Kultur mit. Sie kommen aus Italien, Deutschland, den USA, da muss ich nicht mehr hin.“

“Und wie steht es hier mit Homosexuellen?” Sie lacht laut auf und antwortet: “Die gibt es hier nicht! Deren Leben ist sehr traurig, die können keine Familie haben. Da musst du schon nach Thailand, dort gibt es sogar Ladyboys.“ Nach meinem Trip nach Thailand kann ich den entspannten Umgang mit LGBTQ* Menschen voll bestätigen. Ich hake weiter nach, was sie von Homosexuellen hält. Worauf keine Wertung kommt, aber wenig Verständnis, dass man sich gegen Kinder “entscheidet”, zumindest in ihrer Welt. Sie selber ist froh darüber, erst spät geheiratet zu haben, mit Anfang 20. Im Allgemeinen aber sei es besser für Mädchen schnell einen guten Mann zu finden. Über ihre Söhne, die ja auch im heiratsfähigen Alter sind, meint sie: “Das sind immer noch Kinder, die müssen noch ein bisschen warten.“

Was ist Eurozentrismus? Und was bedeutet eigentlich „Glück“?

Mit den gesammelten Eindrücken im Gepäck geht es für einen kurzen Zwischenstopp wieder in die vietnamesische Hauptstadt zurück. Das Thema Gleichberechtigung sollte mich aber während meiner 1 ½- monatigen Reise immer weiter beschäftigen. In den Straßen von Hanoi auf ein Mittagessen verabredet, unterhalten sich eine Freundin, die Ethnologin ist, und ich über meine Beobachtungen und Schlussfolgerungen. Mit auf meine Weiterreise gibt sie mir einen wichtigen Hinweis, nämlich: „Deine Vorstellungen von einer aufgeklärten und vor allem emanzipierten Gesellschaft erwachsen aus deinem westlich sozialisierten Wertesystem.“ Das müsse mir bewusst sein. Genauso wie die Tatsache, dass es sich nicht um einen anderen Stand der „Entwicklung“ handle, sondern um eine eigene Kultur. Das heißt, was uns in Europa glücklich macht, muss Vietnamesen noch lang nicht glücklich machen. Indem ich erwarte, dass die Ideale, die ich setze, mit denen anderer Menschen korrespondieren, verhalte ich mich eurozentristisch. Und ja, tatsächlich: Wie kann ich beurteilen, ob das vorgeschriebene Leben des Hmong-Volkes nicht doch viel glücklicher macht als das europäische, das uns relativ viel Gestaltungsfreiheit für die eigene Zukunft einräumt? Gut, dass es den World-Happiness-Report gibt. Ich schaue mir die Top Ten der Nationen an, die als glücklichste gelten. Europa ist überrepräsentiert. Vietnam liegt auf dem 96. Platz. Dafür sind die Vietnamesen meiner Erfahrung nach allerdings immer sehr fröhlich. Das liegt vielleicht daran, dass in die Evaluierung des Glücks so etwas wie das Brutto-Inlands-Produkt mit einbezogen wird. Der Report basiert auf der Vorstellung von Glück, wie wir es uns in kapitalistisch-demokratischen und meist christlich geprägten Ländern kreieren. Glück selbst ist – zumindest in diesem westlichen Report – auch eurozentristisch. Wer hätte gedacht, dass mich eine Reise nach Fernost dazu bringen würde, die gesellschaftlichen Strukturen, in denen ich aufgewachsen bin (und die ich mit weiterentwickele), infrage zu stellen.

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Es ist quasi ausgeschlossen, dass Wünsche, Ängste und Stärken so homogen in einer Community auftreten, dass jeder Einzelne, egal ob Mann oder Frau, sich zu 100% mit dem geschlechtergebundenen Lebensentwurf identifizieren kann. Man denke nur an den Jungen, der eine Faszination für die Welt und andere Kulturen entwickelt hat, oder an das Mädchen, das extrem Lust darauf hat, an Motoren herum zu basteln. Ganz abgesehen von den 6-12% der Bevölkerung, die nicht heterosexuell sind. Und nein, gleichgeschlechtliche Beziehungen sind keine Option in einer Community, in der Fortpflanzung an oberster Stelle der Tradition steht und In-Vitro-Befruchtung mehr als bloß ein Fremdwort ist. Tradition. Immer wieder taucht dieses Wort auf. 

Matriarchat, ja. Aber auch Emanzipation?

Egal, wie klein der Prozentsatz in einer Gruppe ist, der anders denkt als der Rest: Meiner Meinung nach muss jeder Mensch sich individuell entfalten können. Wenn mir als 18-Jährige ein reicher Kindersegen mit vielen männlichen Nachkommen gewünscht wird, fühle ich mich als Individuum untergraben. Das spricht für mich persönlich dafür, dass eine Gleichstellung nicht erreicht ist. Und zwar unabhängig davon, ob Frauen in diesem System tatsächlich monetär profitieren und Männer wie selbstverständlich kochen und putzen. Mein sehr kurzer Einblick in die Kultur der Hmong hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass die Menschen flexibel und wenig diskriminierend auf Neues reagieren.

Ich kann mich leider meiner eurozentristischen Perspektive nicht erwehren. Wenn ich auf die Emanzipation schaue, sehe ich sie als Entwicklungsprozess. Für mich persönlich ist Emanzipation das Ausbrechen und Auflösen von traditionellen Strukturen und Denkweisen. Und dann stehen die Hmong noch ganz am Anfang. Aber natürlich fehlt mir die Position, darüber zu urteilen: Weder habe ich genug Wissen erlangt über das Volk der Hmong, noch kann ich das Leben dieser Menschen genügend begreifen, geschweige denn alle Facetten verstehen. Im Norden Vietnams, hoch in den Bergen bei den Hmong, wird Tradition jedenfalls groß, fett, kursiv geschrieben. Und dann noch unterstrichen.

Text und Fotos: Greta Rose Titelbild: anando.a

Dies ist ein Libertine-Community-Text von unserer Leserin Greta Rose. Möchtest du auch Themen und Erlebnisse, die dich umtreiben, mit anderen teilen? Dann schick‘ deine Geschichte an community@libertine-mag.com. Wir veröffentlichen Sie in unserer Community-Rubrik.

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